Auberginen richtig zubereiten

Auberginen zubereiten: Darauf solltest du achten

Aubergine ist so vielfältig! Doch damit das lila Gemüse gut schmeckt, gilt es einige Dinge zu beachten. Wir haben zusammengefasst, wie du die richtige Aubergine einkaufst und sie gekonnt zubereitest.

  1. Einkauf und Lagerung von Auberginen
  2. Muss man Auberginen salzen oder nicht?
  3. Zubereitung von Auberginen
  4. Auberginen lecker würzen

Einkauf und Lagerung von Auberginen

Woran erkennt man eine reife Aubergine? Sie ist prall, hat eine glatte Oberfläche und keine Risse oder Stellen. Bei Druck sollte die Haut leicht nachgeben. Zu hart darf die Frucht allerdings nicht sein, denn sonst ist sie nicht voll ausgereift.

Die leckersten Auberginen bekommst du zwischen August und Oktober, denn dann ist in den heimischen Gefilden Erntezeit. Nach dem Kauf sollte das Nachtschattengewächs kühl gelagert und innerhalb von vier Tagen verarbeitet werden. Wer Farbenspiele mag, erhält dank neuer Sorten auch weiße, grüne oder gestreifte Auberginen. Geschmacklich gibt es keine Unterschiede.

Muss man Auberginen salzen oder nicht?

Jein. Diese Information stammt aus Zeiten, in denen die Aubergine weitaus bitterer war und das Salz die Aufgabe hatte, die Bitterstoffe aus dem Fruchtfleisch zu ziehen. Die Sorten, die nun auf dem Markt sind, haben einen wesentlich weniger bitteren Beigeschmack.

Tipp: Je frischer die Frucht, desto milder der Geschmack. Kaufe daher nach Möglichkeit frische Auberginen auf dem Markt, die keine langen Transportwege aus Übersee hinter sich haben.

Salz kommt bei der Zubereitung nur ins Spiel, wenn die Aubergine beim Garen nur wenig Wasser verlieren soll, so zum Beispiel beim starken Anbraten. Hier entzieht das Salz der Aubergine schon vor dem Braten Flüssigkeit – so wird sie krosser und nimmt weniger Fett auf. Soll die Aubergine weich werden, wie bei dem Sommergericht Ratatouille, muss sie vorher nicht gesalzen werden.

Auberginen salzen – so geht’s

Zum Braten oder Frittieren ist es sinnvoll, die Aubergine vorher zu salzen. Schneide sie in Scheiben oder Stücke, bestreue sie mit Salz und lasse sie eine halbe Stunde ziehen. Den ausgetretenen Saft abschütten und das Salz mit einem Küchentuch abreiben

Zubereitung von Aubergine

Vor allem in der südländischen und orientalischen Küche ist die Aubergine äußerst beliebt. Bei uns steht das Nachtschattengewächs dagegen nicht so häufig auf dem Speiseplan. Dabei kann sie so vielfältig zubereitet werden: als Ratatouille, zum Grillen oder gebacken aus dem Ofen, zum Beispiel als Moussaka.

Kann man Auberginen roh essen?

Aubergine sollte nicht roh verzehrt werden. Sie enthält den Stoff Solanin, der in hoher Konzentration Magenreizungen und Übelkeit auslösen kann. Daher muss die Aubergine immer erhitzt werden. Und noch etwas ist wichtig: Den Strunk sollte man ebenfalls nicht verzehren. Kerne und Schale dagegen können mitgekocht werden.

Auberginen anbraten

In Olivenöl angebraten – ob in Würfel, Streifen oder Scheiben geschnitten – schmecken Auberginen super als Ergänzung im Salat oder auch kalt als Antipasti.

Auberginen grillen

Im Sommer ist die Aubergine eine tolle Grillbeilage. Ein bis zwei Zentimeter dicke Auberginenscheiben werden direkt auf den Grillrost gelegt und von beiden Seiten bei mittlerer Hitze gegart. Besonders lecker schmecken die Scheiben, wenn sie vorher mit einer Öl-Kräuter-Knoblauch-Marinade eingepinselt wurden. Welche Gewürze noch zu Aubergine passen, haben wir unten (verlinken) zusammengefasst.

Auberginen backen

Liebhaber der weichen Aubergine werden diese Zubereitungsart mögen – nicht nur, weil sie ziemlich einfach ist und schnell geht: Die Aubergine längs halbieren. Mit einem scharfen Messer wird in den oberen Teil der Auberginenhälften nun jeweils ein Rautenmuster geritzt. So kann das Gemüse ideal mit genug Öl eingepinselt werden. Im vorgeheizten Ofen für 25 bis 35 Minuten auf Backpapier backen.

Tipp: Abgekühlte Auberginenhälften aus dem Ofen schmecken mit einem griechischen Joghurtdip und Granatapfelkernen besonders lecker. Dazu etwas Weißbrot – fertig ist eine sommerliche Vorspeise oder ein leichtes Hauptgericht.

Auberginen würzen

Darf es mediterran oder doch lieber orientalisch sein? Die Aubergine verträgt sich gut mit der südländischen Küche. Du kannst dir je nach Geschmack deine eigene Marinade zusammenstellen: Die Gewürze werden dazu zusammen mit Öl in einer Schale vermischt und großzügig mit einem Pinsel aufgetragen.

Auberginen orientalisch: Kreuzkümmel, Curry, Paprikapulver, Cayennepfeffer und gemahlener Koriander.

Auberginen mediterran: italienische Kräuter oder Kräuter der Provence und Knoblauch.