Asiatischer Exot

Zitronengras

Wenn das Leben dir Zitronengras gibt… dann mach ein leckeres Curry draus! Tatsächlich ist Zitronengras besonders für seine Rolle in der südostasiatischen Küche bekannt. Doch auch hierzulande wird das rund eineinhalb Meter hochwachsende, schilfartige Gras immer bekannter. Raus aus der Exoten-Ecke, rein in die Gewürzregale!

  1. Wie schmeckt Zitronengras?
  2. Wie würze ich mit Zitronengras?
  3. Wozu passt Zitronengras?

Wie schmeckt Zitronengras?

Zitronengras – auch Lemongras, Sereh oder Citronella – schmeckt kräftig und frisch nach Zitronen. Auch ein Hauch Rosenduft und eine feine Bitternote schwingen beim Aroma mit. Mit Zitronen hat das immergrüne Gewächs allerdings nichts zu tun – hier ist einfach der Geschmack der Namensgeber. Wobei das saure Aroma der Zitrone sich beim Zitronengras in keiner Weise wiederfindet.

Was so zitronig schmeckt, ist Citral, ein Bestandteil des ätherischen Öls im Zitronengras. Sobald man das Süßgrasgewächs schneidet, hackt oder sonst irgendwie zerkleinert, wird das Öl freigesetzt – und sorgt für das besonders in asiatischen Gerichten beliebte Aroma.

Wie lagere ich Zitronengras?
Nichts leichter als das: einfach in Küchenpapier einwickeln und dann in das Gemüsefach des Kühlschranks legen. So hält es sich bis zu ein paar Wochen. Im Gefrierfach hat Zitronengras noch mehr Durchhaltevermögen: In Gefrierbeuteln können hier ohne Probleme ein paar Monate ins Land gehen.

Wie würze ich mit Zitronengras?

Der Einsatz von Zitronengras ist keine große Kunst – aber für die Verwendung der frischen Variante gibt es einen Trick: Nachdem die trockenen Wurzelenden abgeschnitten und das Zitronengras gewaschen wurde, werden die Stängel weichgeklopft. Warum? So lösen sich die ätherischen Öle besser – und das zitronige Aroma kommt im Essen voll zur Geltung.

Die Stängel können dann im Ganzen oder geschnitten gleich mitgekocht werden. Aber Achtung: Vor dem Servieren sollten sie wieder entfernt werden, denn ein Biss auf das harte Gras ist weniger angenehm. Umgehen kann man das Herausfischen nur, wenn man entweder lediglich das knollenförmige, weiche Endstück nutzt oder nur die äußeren Stielblätter entfernt und das Fruchtfleisch in sehr feine Ringe schneidet.

Zitronengras gibt es auch in getrockneter, geschnittener, gefriergetrockneter und gemahlener Form – Letzteres ist auch unter dem Namen „Sereh-Pulver“ bekannt.

Wozu passt Zitronengras?

Der frisch-zitronige Geschmack von Zitronengras passt gut zu:

  • Fleischgerichten (besonders Geflügel)
  • Saucen und Marinaden
  • Suppen
  • Currys
  • Fisch oder Meeresfrüchten
  • Reis- und Nudelgerichten
  • Kräuterteemischungen
  • Backwaren und Konfekt
  • Eis und Cremes