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Bohnenkraut
Zack, die Bohne!

Bohnenkraut

Der Turbo für jedes Bohnengericht und ein Klassiker im Gewürzregal ist Bohnenkraut. Obwohl sie im Namen steckt, hat der Lippenblütler weder geschmacklich noch botanisch irgendetwas mit der Bohne gemein. Zusammen verwendet werden das Kraut und das Gemüse aber zu einem unschlagbaren Team.

  1. Wie schmeckt Bohnenkraut?
  2. Wie würze ich mit Bohnenkraut?
  3. Wozu passt Bohnenkraut?

Wie schmeckt Bohnenkraut?

Bohnenkraut schützt grüne Bohnen im Garten nicht nur gegen Blattläuse, sondern verstärkt auch ihren Geschmack – es hat aber selbst auch einiges zu bieten: Das Würzkraut schmeckt nach Thymian, leicht nach Oregano und Minze, ist bitter, intensiv würzig und vor allem pfeffrig – weshalb es auch „Pfefferkraut“ genannt wird.

Was kaum jemand weiß: Es gibt dutzende Arten von Bohnenkraut, aber es sind hauptsächlich zwei davon, die in frischer und getrockneter Variante den Weg in unsere Küche finden – das Sommerbohnenkraut (auch „Gartenbohnenkraut“) und das Winterbohnenkraut (auch „Bergbohnenkraut“). Der Unterschied: Das einjährige Sommerbohnenkraut ist milder und schmeckt süßer, das mehrjährige Winterbohnenkraut ist etwas derber und schärfer.

Die Sonne hat übrigens großen Einfluss auf die Intensität der Würze. Je mehr Sonnenlicht das Bohnenkraut im Wachstum abbekommt, desto würziger und aromatischer schmeckt es am Ende. Geschmacksträger sind besonders die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol. Kurz bevor oder während das Bohnenkraut seine weißen und blassrosa Blüten in den Himmel streckt ist die beste Zeit für die Ernte.

Wie würze ich mit Bohnenkraut?

Bohnenkraut kann frisch, getrocknet, gerebelt oder gemahlen verwendet werden – es taugt besonders gut für fette Speisen. Aber Achtung: Das Küchenkraut ist extrem aromatisch und kann mit seinem kräftigen Eigengeschmack schnell die eigentliche Speise überlagern. Deshalb gilt die Faustregel: besser sparsam einsetzen. Man sagt, ein Viertel Teelöffel pro Person ist die richtige Menge.

Anders als manch andere Küchenkräuter kann Bohnenkraut problemlos mitgekocht werden – es verliert dabei nicht sein Aroma, dieses wird sogar besser verteilt. Bei Eintöpfen können frische oder getrocknete Zweige mit in der Suppe schwimmen, sie sollten jedoch wieder entfernt werden, bevor die Teller auf dem Tisch stehen.

Bereits die Römer brachten Sommerbohnenkraut an den Limes. Da die Pflanze leicht verwildert, wurde sie schnell in Mitteleuropa heimisch. Außerdem trug niemand anderes als Karl der Große zur starken Verbreitung bei: Der ungewöhnlich gebildete Kaiser ließ das Küchenkraut gestützt durch seine Landgüterverordnung in Gärten anbauen.

Wozu passt Bohnenkraut?

Der pfeffrig-scharfe Geschmack von Bohnenkraut passt gut zu

  • Bohnengerichten
  • deftigen Suppen- und Eintöpfen
  • fetten Speisen mit Fleisch, Wild und Lamm
  • Hülsenfrüchten wie Erbsen und Linsen
  • Kartoffel- oder Kohlgerichten
  • gebratenem oder in Folie zubereitetem Fisch wie Karpfen, Aal oder Makrele
  • Quark und Kräuterbutter
  • Gemüse wie Tomaten, Zucchini und Blumenkohl
  • Sauerkraut
  • Pilzgerichten

Außerdem harmoniert Bohnenkraut mit