Weihnachtsmarkt @home: Glühwein selber machen

Endlich, die Glühweinzeit bricht an! Bald schon drängeln wir uns wieder auf den Weihnachtsmärkten an den kleinen Buden, um eine Tasse des würzigen Getränks zu ergattern. Du möchtest das leckere Vorweihnachtsgetränk nach Hause holen? Dann bereite ihn dir ganz einfach selber zu.

  1. Klassische Variante: Glühwein Schritt für Schritt
  2. Mal etwas anderes: Weißer Glühwein
  3. Alkoholfreier Glühwein

Klassische Variante: Glühwein Schritt für Schritt

Die wichtigste Zutat für das leckere Getränk ist natürlich: Wein. Außerdem brauchst du Gewürze – und davon nicht zu wenig. Nelken, Zimtstangen und Sternanis sind Pflicht. Außerdem gehören Orangen, brauner Zucker, wahlweise auch Honig oder Agavendicksaft in den Topf.

 

Pro Liter Wein empfehlen wir dir eine Zimtstange, drei Sternanise, drei Nelken oder Kardamomkapseln und eine geschnittene Bio-Orange (alternativ geben auch Bio-Clementinen oder -Mandarinen eine fruchtige Note). Letztendlich entscheidet aber einzig dein Geschmack. Die Mengen kannst du also nach Belieben anpassen. Wenn die Laune besonders gut werden soll, kannst du zum Schluss noch etwas Rum oder Amaretto hinzufügen.


Dieser Rotwein eignet sich für Glühwein
Für den klassischen Glühwein verwendest du am besten einen trockenen, fruchtigen Rotwein. Eine geeignete Sorte ist Spätburgunder.

Wein und Gewürze einfüllen

Zunächst gibst du den Wein zusammen mit der in Scheiben geschnittenen Orange und deinen Gewürzen in einen ausreichend großen Topf. Möchtest du dem Glühwein ein paar „Umdrehungen“ nehmen, kannst du ihn auch mit Wasser verdünnen.

Unser Tipp: Soll das Ganze noch etwas zusätzliche Würze bekommen, kannst du die Gewürze vorher leicht mörsern.

 

Glühwein süßen

Damit er richtig gut schmeckt, wird Glühwein etwas gesüßt. Das kannst du wahlweise mit Zucker, Honig oder Agavendicksaft machen. Hier ist vor allem das Abschmecken angesagt.

Glühwein aufkochen

Erhitze den Glühwein nun langsam. Achte darauf, dass das Ganze nicht heißer als 80 Grad wird, da der Alkohol sonst einfach verdampft. Diesen Zeitpunkt erkennst du an einem leichten Schaum, der sich an der Oberfläche bildet. Ist das der Fall, solltest du die Herdplatte abstellen und den Glühwein für den intensiven Geschmack noch ungefähr eine Stunde lang ziehen lassen.

Glühwein erwärmen

Wenn der Glühwein eine Weile durchgezogen ist, hat er die leckeren Gewürzaromen gut aufgenommen. Vor dem Servieren solltest du den Glühwein noch einmal kurz erwärmen. Für das Einschenken kannst du entweder eine Kelle verwenden oder die Gewürze vorher mit einem Sieb herausfiltern. Wenn du Glühwein „mit Schuss“ magst, kannst du jetzt Rum oder den Amaretto hinzugeben.

 

Weißer Glühwein

Sollte Rotwein nicht so richtig deinen Geschmack treffen, musst du trotzdem nicht auf Glühwein verzichten. Eine gute Alternative: Weißwein. Am besten nimmst du einen Riesling. Die restlichen Zutaten sind hier ähnlich wie beim roten Glühwein: Orangen oder Zitronen, Zimt, Anis und Zucker, wahlweise Honig oder Agavendicksaft. Die Zubereitung funktioniert genauso wie bei der roten Variante.

Alkoholfreier Glühwein

Falls sich auch Kinder an dem Spaß beteiligen wollen oder du den Fahrern in deiner Gruppe etwas anbieten möchtest, kannst du auch eine alkoholfreie Variante zubereiten. Dafür ersetzt du einfach den Wein durch 500 Milliliter Traubensaft, 300 Milliliter Apfelsaft und 200 Milliliter ungesüßten Früchtetee. Die Gewürze und die Zubereitung bleiben gleich – es ist also denkbar einfach.

Bereitest du den alkoholfreien Glühwein tatsächlich für Kinder zu, solltest du intensive Gewürze wie Kardamom eventuell etwas geringer dosieren als für die Erwachsenen.