Kopfsalat

Kopfsalat: Das solltest du bei dem Salatklassiker beachten

Der Klassiker unter den Salaten ist etwas in Vergessenheit geraten. Dabei ist der milde Kopfsalat erstaunlich vielfältig und dürfte wirklich jedem schmecken. Wir zeigen dir, worauf du bei Einkauf und Zubereitung achten solltest.

  1. Kopfsalat: Es gibt ihn auch in rot
  2. Kopfsalat einkaufen und aufbewahren
  3. Kopfsalat zubereiten
  4. Was passt zu Kopfsalat?

Kopfsalat: Es gibt ihn auch in rot

Generation um Generation kennt Kopfsalat noch als DEN Salat schlechthin. Doch die Konkurrenz in den Supermärkten ist groß. Kein Grund aber, den Kopfsalat zu ignorieren – denn der Klassiker ist vielfältiger als gedacht!

Du kennst nur den grünen Kopfsalat mit den leicht krausen Blättern? Der ist bei uns am meisten verbreitet. Aber es gibt noch mehr Sorten: gelbgrünen und sogar roten Kopfsalat. Letzterer ist wegen seiner besonders zarten Blätter vor allem bei den Franzosen sehr beliebt. Wem die nährstoffreichen Blätter nicht genügen, dem bietet der Salat noch ein zartes und äußerst schmackhaftes Herz.

Ein Salat mit Tradition

Schon Jahrhunderte vor Christus kannte man den Kopfsalat. Damals sah das grüne Gemüse allerdings noch etwas anders aus: Es wuchs in wilden Büscheln. Wenig verwunderlich, denn der Kopfsalat stammt vermutlich vom Wilden Lattich aus Südeuropa ab. Im Mittelalter wurde er dann durch Klöster weiterverbreitet und gelangte auch hierzulande zu Popularität.

Kopfsalat einkaufen und aufbewahren

Einen frischen Kopfsalat erkennst du ganz einfach: Sattgrün und knackig sollte er aussehen. Die Schnittstelle des Strunks sollte noch nicht braun verfärbt sein. Bei dieser Salatsorte bilden sich schnell braune Flecken, die ältere Exemplare sofort entlarven. Am besten greifst du zu den Freiland-Exemplaren, die von Mai bis Oktober in den hiesigen Supermarktregalen liegen.

Kopfsalat ist der empfindlichste unter seinen Salatkollegen. Er mag nicht lange liegen und rächt sich für lange Wartezeiten mit verwelkten Blättern. Daher lautet die Devise: kaufen und am gleichen Tag essen. Schnell sein lohnt sich also!

Wenn du Kopfsalat dennoch etwas aufbewahren willst, solltest du ihn vor Austrocknung schützen. Besprühe den Salat leicht mit Wasser, wickle ihn locker in ein feuchtes Tuch beziehungsweise Papier oder verpacke ihn in eine Kunststoffdose. So hält er sich im Gemüsefach des Kühlschrankes mit etwas Glück für etwa zwei Tage.

Kopfsalat zubereiten

 Kopfsalat zubereiten

Bei der Zubereitung von Kopfsalat musst du gar nicht viel beachten. Alles, was welk oder bräunlich aussieht, kommt einfach weg. Der Rest wird vom Strunk entfernt und in Stücke gezupft.

Alternativ kann der Salat auch mit dem Strunk nach oben auf die Arbeitsfläche gelegt und mit einem Messer rund um den Strunk geschnitten werden. Dann den Strunk herausziehen und die Blätter in mundgerechte Stücke zupfen.

Die gezupften Blätter werden kurz im Wasserbad vom Sand befreit und im Anschluss mithilfe einer Salatschleuder getrocknet. Feinschmecker schnappen sich auch die Herzen und zerteilen diese entweder mithilfe eines Messers oder ebenfalls einfach mit der Hand.

 Was passt zu Kopfsalat?

Fein, buttrig, nur leicht würzig: Die Blätter des Kopfsalates sind – im Gegensatz zu Salatsorten wie beispielsweise Rucola vergleichsweise mild und damit auch bei Kindern beliebt. Aber bei der Zubereitung zeigt er sich ein wenig zickig. Du solltest dir nach Zugabe des Dressings nicht allzu viel Zeit lassen, da die vorbereiteten Blätter sonst zusammenfallen können.

Dank des milden Aromas passt Kopfsalat zu fast allem. Traditionell dient er als Beilagensalat und schmeckt besonders gut zu frischem Gemüse. Du kannst ihn aber auch mit anderen Salatsorten mixen oder die Blätter als knackiges Extra auf dein Sandwich oder deinen Burger legen.

Zu Kopfsalat passen leichte Dressings am besten. Mixe etwas Joghurt mit Kräutern wie Thymian, Rosmarin, Petersilie, Kerbel oder Basilikum und einem Schuss Zitronensaft oder zaubere ein klassisches Essig-Öl-Dressing.