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Teil 8: Rosmarin - belebende Nadelblätter
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Anregend, konzentrationssteigernd, durchblutungsfördernd, Venen stärkend, stabilisierend für Herz und Kreislauf, das sind positive Eigenschaften, die dem Rosmarin auch heute noch zugeordnet werden. Vom Mittelmeergebiet aus eingeführt und zunächst in den Klostergärten des Abendlandes kultiviert, setzte sich dieser würzige Nadelstrauch bald auch als Würzkraut wie Heilmittel in den heimischen Gärten durch. Ausschlaggebend für die wirkungsvolle Naturkraft des Rosmarins sind dessen Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Harze und speziell das charakteristische, ätherische Öl. Rosmarin verleiht dem Essen so nicht nur eine mediterrane, kräftige Geschmacksnote, sondern sorgt zugleich für eine gute Verdauung. In der äußeren Anwendung empfiehlt sich dieser immergrüne Halbstrauch aufbereitet, als Hautöl oder Badezusatz zur Behandlung bei Erschöpfungszuständen wie auch Kreislaufbeschwerden, durch niedrigen Blutdruck bedingt. Ein großer Befürworter dieser Gewürzpflanze war der „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp (1821-1897). Dieser schwor auf Rosmarin als wirkungsvolles Naturheilmittel für Herz- und Kreislaufstörungen ebenso wie für Magen-Darm-Probleme: „Eine Schande aber wäre es nicht minder, wenn dem Sammler für die Hausapotheke dieses würzige Kraut entginge.“ Heute wie früher gilt der würzig-balsamische Rosmarin als Stärkungsmittel (Tonikum). Von diesem Gewürz profitiert neben dem Organismus auch die Psyche, denn Rosmarin besitzt eine ganzheitliche Wirkung.
Gewürze zum Wohlfühlen
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Ein belebendes Rosmarinbad ist schnell selbst gemacht. Hierzu 50 g getrockneten Rosmarin mit 1 l Wasser aufkochen. Den Sud ca. 15 Minuten ziehen lassen und durch ein Teesieb ins 36 - 38°C warme Badewasser geben.
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