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Teil 7: Vanille – würziger Stimmungsmacher

Mit ihrem balsamischem Duft und harmonisch süßem Aroma umschmeichelt Vanille die Sinne. Sicher auch ein Grund, warum dieses Orchideengewürz heutzutage in der Aromalehre seine Anwendung in folgenden Bereichen findet: bei Missstimmung, Unruhe oder Verkrampfungen.
Mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist, dass Duftimpulse, so auch das ätherische Öl der Vanille, einzelne Gehirnareale wie das limbische System stimulieren können. Dieses Zentrum ist für Gefühle zuständig und beeinflusst auch die Hormonproduktion. Körpereigene Hormone, wie das Serotonin, unser „Glückshormon“, werden unter dem Einfluss solcher Dufterlebnisse vermehrt ausgeschüttet und bewirken hierdurch ein deutliches „Wohlgefühl“.
Diese Vanille-Hochstimmung soll zudem auch helfen dem Heißhunger auf Süßes ein Schnippchen zu schlagen, so lautet eine aktuelle Information der Universität Oxford. Wer kein ätherisches Vanilleöl zur Hand hat, kann sich ebenso am Duft einer Bourbon-Vanillestange erfreuen.
Beste Qualität an Vanille ist übrigens auch für den Laien leicht erkennbar: dunkelbraune, biegsame, leicht glänzende Schoten. Eventuelle kristalline, weiße Ablagerungen zeugen von hohem Anteil an echtem Vanillin, dem Hauptaromaträger dieses Gewürzes. 
Vanille ist ein Gewürz für echte Genießer mit positivem Nebeneffekt und lässt sich vielseitig in leckeren Rezepten einsetzen.

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  Gewürze zum Wohlfühlen

Zur Hautpflege kann vanilleduftendes Massageöl auch leicht selbst hergestellt werden. Hierzu das ausgeschabte Mark einer Vanilleschote in 50ml Mandelöl geben und gut durchschütteln. Vor Anwendung sollte eine allergische Reaktion ausgeschlossen sein.
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